Brian und Brain

05. Apr 2026,

Brian und Brain
Brian und Brain

Brian ist voller Bedeutung. Also nicht der Mann, sondern der Name an sich. Als Brian noch ein frischgebackener Kelte war, der sich in Irland etwas umsah, da erhielt sein Name etwas mehr Gewicht. Die Kelten und die Iren einigten sich, dass Nomen est Omen ist. Brian ist der Edle, der Starke oder einfach nur der Hügel, wenn es um die Deutung der fünf Buchstaben geht.

Als einer der ersten Brianisten der Geschichte ging Brian Boru dem Namen voran. 

Brian Boru war zwischen den Jahren 941 und 1014 in Irland aktiv, weil er in dieser Zeit am Leben war und daran teilnahm. 

Dieser Brian hatte hohe Ziele, um auf dem Hügel des Erfolges zu landen. 
Dies gelang ihm ziemlich gut, denn er war zwischen 1002 und 1014 immerhin der Hohe König von Irland. 
Gut gemacht, Brian.

Eines Tages in der aktuellen Neuzeit drehte sich die Situation um Brian etwas. 
Was zuerst einfach als Buchstabendreher abgetan wurde, das wuchs bald zu einer historisch werdenden Revolution heran. 

Zwei Buchstaben im Namen des Brian bekamen riesige Bedeutung: aus IA und brIAn wurde AI und ergo hiess von da an brAIn. 
Das Gehirn hatte von einem Tag auf den anderen mit einer starken Konkurrenz zu kämpfen. 

Das AI steht bekanntlich für Artificial Intelligence, also die Künstliche Intelligenz.

Und das erzähle ich heute zu Ehren vom Leben des Brian? 
Wie brutal ist das denn? 

Nun, die Grenze zwischen der echten, nachweisbaren künstlichen Intelligenz und dem medialen Aufbauschen der berühmten Fliege zum Elefanten ist noch nicht gänzlich ausgekostet. 
Ich meine, Konkurrenz beflügelte seit jeher den Markt. 
Aber bei der Intelligenz? 
Da hört der Spass mit dem wirtschaftlichen Gedanken sofort auf. 

Ach ja?

Sehen wir uns doch mal die Artenvielfalt der Intelligenz kurz an. 
Kristalline Intelligenz lernt und praktiziert aus Wissen und Fähigkeiten während eines Lebens. 
Die flüssige Intelligenz kann logisch denken und damit Probleme in neuen Situationen ohne vorheriges Wissen lösen. 
Oh la la. 
Die emotionale Intelligenz ist eher gefühlsbetont, aber nutzt dies, um die eigenen Emotionen und die Gefühle anderer zu verstehen und zu managen. 
Die soziale Intelligenz versucht, komplexe soziale Situationen zu verstehen und sich darin zurechtzufinden. 
Praktische Intelligenz wird oft abwertend als «Bauernschläue» oder als «Strassenschlauheit» bezeichnet, aber immerhin kann diese Intelligenz alltägliche Dinge ohne Umwege erledigen.

Mir persönlich gefällt die Idee, dass intelligente Menschen Dinge erkennen und neu verknüpfen. 
Damit stellen sie neue Denkweisen und Perspektiven her. 
Ich denke, diese Art von Intelligenz geht in Richtung Kreativität.

Und wo steht da die AI oder KI in der Hitparade der Intelligenz? 

Nun, dieses künstliche Ding will erstmal die vorhandene menschliche Intelligenz nachahmen können. 
Also eine Art künstliche Befruchtung der Intelligenz ohne direktes menschliches Zutun. 
Soweit so hilfreich. 

Doch das Ziel der AI oder KI wird da kaum stehenbleiben wollen. 
Nein, sie will die Grenzen der menschlichen Intelligenz übertreffen. 

WIE? WAS? WARUM? 

Bevor sich alle Intellektuellen und der Rest der Intelligenzia in die gemeinsame Panikmache aufmachen, beobachten wir lieber mit Argus-Augen, wie AI und KI herumwerkeln.

Dann zeigt sich, ob das Menschliche mit der Intelligenz umgehen oder sie umgehen wird.

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