Morgensplitter
Wenn morgens ein Wort ins Gehirn splittert, dann entstehen solche spontanen Geschichten. Ohne Plan. Aber mit Spass.

Solid Ari Täter
Oh ja, dieses Phänomen hat eine grosse Täterschaft. Und die verfügt damit über ein mächtiges Werkzeug, um das Zusammenleben gerecht und verständnisvoll zu gestalten.
«Make Love!» Nicht wahr?
War das ein Schlachtruf, damals in den Siebzigern, der blumigen Hippiezeit? „Make Love, Not War“ war im Schatten des Vietnamkriegs nicht nur eine Anleitung zu einem freiheitsliebenden Sexleben, sondern ein Ruf des Protestes.
Lichtgestalten
Den dunklen Dezember mit Licht zu gestalten, ist eine hervorragende Aktion, um die melancholischen Momente der Dunkelheit etwas aufzuhellen.
Single Bells
Singles mit 45 waren seit jeher bei Rock’n’Rollern beliebt. Auf kleinstem Platz und auf einer A- und einer B-Seite wurden Hits geboren
Feier Laune
Wer hat Laune auf eine Feier?“ Laune? Ach ja, das ist dieser Zustand, der so leicht beeinflussbar ist. Die Laune ist gefühlsmässig etwas schwächer unterwegs als echte Emotionen, aber sie hält meist länger an. Sie wird oft mit Stimmung verwechselt – und das ist völlig in Ordnung.
Wenn sich Moleküle erwärmen.
Wenn sich zwei Atome eine Wohnung teilen, dann heisst der Vermieter ziemlich sicher Molekül. Diese Wohneinheiten sind zwar hoch elektrisierend, aber meistens neutral unterwegs. Es ist inzwischen offiziell bekannt, wer diese Moleküle bewohnt: Zum einen die Gruppe von „gleich und gleich gesellt sich gern“, und zum anderen die der „Unterschiede ziehen sich an“.
Wunsch: Denken.
Wunschdenken ist nicht nur während der Festtage ein attraktives Motiv. Ganzjährig sind Menschen unterwegs, die das Denken zur Norm erklärt haben. Warum das denn?
Aus Nahme Zu Stand
Deutschstämmige Wörter sind meist für Scrabble ungeeignet. Vor allem dann, wenn sie als Gruppe auftauchen und eine beachtliche Anzahl von Buchstaben mit sich schleppen.
Das Procon
Die lange Strecke der Evolution ist eine Teststrecke. Manche Versuche gelingen, andere fallen durch. So weit, so evolutionär.
Publizierde
Mit dem Wort „Vorhang“ war früher entweder ein aus der Hose quellender Bauch gemeint oder ein Tuch, das die Sicht in die Privatsphäre einschränkte – oder gar verhinderte. Der Vorhang stand – nein, hing – für eine gesichert private Lebensweisse.
Gruppen Zwang
Der handelsübliche Homo sapiens gruppiert sich gerne – und oft. Schon eine minimale Anzahl von Menschen, sagen wir drei, bildet eine Gruppe. Wie gebildet sich diese dann zeigt, steht auf einem anderen Blatt. Doch der Prozess des Gruppenbildens ist damit abgeschlossen, und die Evolution innerhalb nimmt ihren Lauf.
«Verlass dich drauf!"
„Ich verlasse mich auf dich.“ Ein ähnlich gestrickter und missverständlicher Satz – vor allem, wenn man jedes Wort ernst und – ähem – wörtlich nimmt.
Süsser die Glocken...
Falls die Glocken süsser klingen, wie brachial schallt es dann aus der Guetzli-Dose? Wir, die Gruppe der Homo Sapiens sind gut gerüstet und ausgerüstet. Unsere Sinne bilden ein sechsköpfiges Team. Wie, fünf? Ja, fünf plus einer macht bekanntlich sechs und hoffentlich auch Sinn.
Monroe-Doktrinnitus
Vor zweihundertundzwei Jahren wurde die Monroe-Doktrin den Amerikanern vorgestellt. Nein, diese Doktrin namens Monroe ist weder verwandt noch verschwägert mit der umwerfenden, einzigartigen Marilyn. Doch diese alte Doktrin hatte ähnlich explosiven Inhalt zu bieten.
STAG NATION
„Ich komm nicht mehr weiter.“ – das ist meist der erste Satz, wenn sich die Stagnation einstellt. Oder eingestellt wird.
Ge Schichte
„Das wird in die Geschichte eingehen.“ Nun, eingehen wird praktisch alles Lebende im Verlaufe der Zeit. Doch wer in die Geschichte eingeht, der wird dort für immer und ewig stehen bleiben – als Teil der Menschheitsgeschichte. Na, wenn das kein exquisiter Status ist, was dann?
Be Sinnen
Die Luft klirrt vor sich hin. Die Lichterketten verbreiten Wärme. Die Auslagen locken mit Glitter und Gold. Und die Leute sind erwartungsvoll.
Biblio Theken
Es ist praktisch unmöglich, ihnen völlig auszuweichen. Sie sind überall anzutreffen. Manchmal sind sie entgegenkommend und manchmal sich entfernend. Doch sie sind täglich unterwegs, teils auffällig, teils in Gruppen. Aber sie sind omnipräsent: Menschen.
„Ich weiss, dass ich nichts weiss.“
„Ich weiss, dass ich nichts weiss.“ glänzt mit vielen Bedeutungen. Und wieder sind bei dieser Erkenntnis ein paar alte, sehr alte Männer im Spiel. Sokrates soll den Satz zwar so nicht wörtlich – vor allem nicht auf Deutsch – gesagt haben, aber die Bedeutung seiner philosophischen Haltung steckt da mittendrin.
Madame Melan Cholie
Madame Melan Cholie lebte in der Antike – also in jener Zeit, die einen Überfluss an Philosophen im Sortiment hatte. Vor allem im alten Griechenland und im südlichen Italien.
Das ist meine Meinung. Punkt.
Bereits im Wort selbst steckt das Individuelle per se: Mein. In diesem kleinen Wort Meinung stecken so viele Aspekte, dass einem fast schwindlig wird. Eine Meinung ist ein Lego-Bausatz der menschlichen Kommunikation.
„Sein oder nicht sein – ist Haben.“
Der alte Shakespeare hat mit diesem Satz herzlich wenig zu tun. William ist in diesem Fall völlig unschuldig. So weit zur Sachlage.
Advent Ure
„Advent Ure? Ich spreche kein Italienisch.“ Keine Sorge – das sind erstens keine zwei Wörter, und zweitens auch keine italienischen.
Führungs Los
Der Fahrer führt und fährt ein fahrendes Etwas von einem echten Punkt A zu einem gedachten Punkt B. Diese Menschen hiessen früher Kutscher, Lokomotivführer oder Kapitän.
Kniebeugen ungesund?
Bei der Erfindung des Knies – eines fürs linke und eines fürs rechte Bein – stand im Beipackzettel: „Möglichst oft bewegen.“ Eine wahrhaft bewegende Empfehlung.
Worum geht’s?
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